Sapa

Italienischer Automobilzulieferer kauft Mehrheit an Hispamoldes

Sie planen nicht weniger als den Aufbau eines europäischen Marktführers im Bereich nachhaltige Mobilität: Der Automobilzulieferer Sapa (Arpaia / Italien; www.sapagroup.net) hat für einen nicht genannten Betrag eine Mehrheitsbeteiligung an dem Mitbewerber Grupo Hispamoldes (San Cibrao das Viñas / Spanien; www.grupohispamoldes.com) erworben und will das spanische Unternehmen in die neu geschaffene Grupo Indea integrieren, die als Basis für die künftige Expansion dienen soll. Der Verkäufer von Hispamoldes – Quarza Inversiones (Madrid / Spanien; www.quarzainversiones.com) – behält eine Minderheitsbeteiligung.

Sapa und Hispamoldes sind beide auf die Fertigung von Spritzgießkomponenten für die Automobilindustrie ausgerichtet. Die Italiener erweitern durch die Transaktion das Angebot an One-Shot-Prozessen und vollziehen einen weiteren Schritt zum Ausbau der geografischen Präsenz. Denn Hispamoldes verfügt über drei Produktionsstätten in Spanien und ein Werk in Marokko. Dabei kommt das Unternehmen auf insgesamt 57 Spritzgießmaschinen und mehr als 350 Mitarbeiter, die zuletzt einen Jahresumsatz von 38 Mio EUR erwirtschafteten. Sapa, zurzeit spezialisiert auf Spritzgießteile für das Motorumfeld und den Innenraum von Fahrzeugen, betreibt bislang acht Werke – nämlich in Italien (6), Polen und China. Die mehr als 1.500 Beschäftigten generierten im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 250 Mio EUR.

17.03.2023


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