BASF

Konzernchef Brudermüller weist Vorwürfe des „Kahlschlags“ zurück

Mit deutlichen Worten hat der Vorstandsvorsitzende der BASF (Ludwigshafen; www.basf.de), Dr. Martin Brudermüller, den Vorwurf zurückgewiesen, Deutschlands größter Chemiekonzern plane einen „radikalen Kahlschlag“ an seinem Stammsitz in Ludwigshafen: „Solche Szenarien sind absoluter Unsinn“, erklärte Brudermüller in einem Interview mit der Wirtschaftszeitung „Handelsblatt“. Er sei überzeugt, dass die Umsetzung des vor kurzem verkündeten Sparprogramms „sozial verträglich“ erfolgen werde. Entlassungen seien in Ludwigshafen bis 2025 ausgeschlossen. Wie berichtet, will BASF seine Kosten um jährlich 500 Mio EUR senken. Die Hälfte davon soll am Standort Ludwigshafen eingespart werden.

Zugleich rückte Brudermüller aber von der bislang offiziell verkündeten Linie ab, dass im Bereich der Produktion keine Einsparungen geplant seien. Vielmehr betonte er in dem Interview, dass auch hier „Anpassungen erforderlich“ seien. So will BASF offenbar prüfen, ob es auch in Zukunft in Deutschland eine Fertigung von chemischen Basisprodukte gibt.

23.11.2022


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