Aluminiumindustrie

Herber Dämpfer durch explodierende Energiekosten

Die Aluminiumproduktion in Deutschland ist im ersten Quartal 2022 teils deutlich gesunken. Einen besonders starken Rückgang verzeichneten nach Angaben des Branchenverbands Aluminium Deutschland (AD, Düsseldorf; www.aluminiumdeutschland.de) die Hersteller von Rohaluminium mit einem Minus von knapp einem Fünftel (-18 Prozent) auf gut 235.000 t. Die drastisch gestiegenen Stromkosten bringen insbesondere die energieintensiven Primäraluminiumhütten an die Grenze der Wirtschaftlichkeit, sodass sie aktuell dazu gezwungen seien, ihre Auslastung stark herunterzufahren, heißt es aus Düsseldorf.

Im Halbzeugsektor fiel die Entwicklung moderater aus. Mit einem Volumen von 502.000 t blieb die Herstellung von Walzprodukten gegenüber dem Vorjahresquartal vergleichsweise stabil (-1 Prozent). Die Fertigung von Strangpressprodukten liegt im bisherigen Jahresverlauf bis März noch 6 Prozent im Plus – allerdings mit nachlassender Dynamik.

10.05.2022


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