Nordamerika

Sturm "Ida" treibt vor allem Preise für Standard-Thermoplaste

An den nordamerikanischen Polymermärkten tendierten die Preise im August 2021 uneinheitlich. Petrochemie und Polymeranlagen fuhren ihre Anlagen im Vorfeld von Hurrikan „Ida" kontrolliert herunter. Massiv betroffen war davon vor allem die Produktion von Standard-Thermoplasten. Besonders bei Polypropylen, PVC und Polystyrol gingen die Notierungen in der Folge kräftig nach oben, als sich Ende August die Schwere der Stromschäden abzeichnete.

Aktuell laufen an der Golfküste die Bemühungen, die Polymerproduktion wieder in Gang zu bringen. Zunächst dreht sich alles um die Stromversorgung. Diese will der größte Stromversorger in Louisiana, Entergy, bis zum 8. September wieder hergestellt haben, so die Pläne Anfang September. Außerdem beeinträchtigen Überflutungen die Logistik. Mitarbeiter können erst nach und nach wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren.

Die technischen Thermoplaste traten indes auf der Stelle. Deren Produktion ist eher indirekt durch die Ausfälle am Golf von Mexiko betroffen, zudem konnten Erzeuger in den Vormonaten bereits Preiserhöhungen durchsetzen.

09.09.2021


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Druckdatum: 17.09.2021 05:06:20   (Ref: 532011112)
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