Nanogate

K-Verarbeiter und Oberflächenspezialist ist zahlungsunfähig

Bis inklusive 2018 hatte Nanogate (Quierschied-Göttelborn; www.nanogate.com) jahrelang rasante Umsatzzuwächse verzeichnet. Dann kamen die Einbrüche der Automobilindustrie und die Corona-Krise – nun musste der Oberflächenspezialist die Insolvenz beantragen. Kurz zuvor hatte der Aufsichtsrat den stellvertretenden Vorsitzenden Martin Hendricks für die Dauer eines Jahres zum neuen Vorstandschef bestellt, nachdem der Mitgründer und langjährige Konzernchef Ralf Zastrau Ende März ausgeschieden war.

Das zuständige Amtsgericht Saarbrücken bewilligte am 23. Juni 2020 den Antrag auf vorläufige Eigenverwaltung und bestellte RA Günter Staab (Saarbrücken; www.staab-kollegen.de) zum vorläufigen Sachwalter. Von dem Schutzschirmverfahren sind auch die Unternehmenseinheiten in Kierspe, Neunkirchen, Lüdenscheid und Bad Salzuflen betroffen, nicht aber die Standorte in Schwäbisch Gmünd und Böblingen sowie die internationalen Tochtergesellschaften in der Slowakei, den Niederlanden und den USA.

26.06.2020


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