Sasol

Partner für Cracker-Beteiligung soll Cashflow-Probleme lösen

Der Chemiekonzern Sasol (Johannesburg / Südafrika; www.sasol.com) hat nach US-amerikanischen Medienberichten Beteiligungsangebote von Firmen wie dem Kunststoffkonzern Ineos (London / Großbritannien; www.ineos.com) erhalten. Nachdem die Kosten für den Bau eines Ethan-Crackers an der US-Golfküste vollständig aus dem Ruder gelaufen waren, braucht das Unternehmen offensichtlich dringend Geld. Schon im März berichteten Marktteilnehmer von „aggressivem Preisdumping bei PE-LLD weltweit“, das aus den nachgelagerten Polymerisationseinheiten des besagten Crackers stammen dürfte. Auch das ein Indiz für Cashflow-Probleme.

In der zweiten Bieter-Runde für Anteile am Lake-Charles-Projekt in Louisiana sind nun dem Vernehmen nach auch Chevron Phillips Chemical (The Woodlands, Texas / USA; www.cpchem.com) und LyondellBasell (LYB, Houston, Texas / USA; www.lyondellbasell.com) mit von der Partie. Die Beteiligung könnte ersten Schätzungen zufolge mehr als 2 Mrd USD (1,78 Mrd EUR) einbringen. 

19.06.2020


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