Nordamerika

Schwache Nachfrage im Januar drückt Preise

Kaum ist die Tinte unter der ersten Phase des Handelsabkommens zwischen China und den USA trocken, kommen mit dem Coronavirus Horrormeldungen aus dem Reich der Mitte. An den nordamerikanischen Polymermärkten hinterließ dies im Januar 2020 bereits erste Spuren. Die Ordertätigkeit aus dem südostasiatischen Raum war wegen des chinesischen Neujahrsfests ohnehin auf niedrigem Niveau. Dies dürfte sich angesichts der neuen Situation nun auch nicht so schnell ändern.

Am Polyethylen-Markt konnten Produzenten ihre Erhöhungswünsche einmal mehr nicht realisieren, der Rollover überwog. Polypropylen setzte indes den Abwärtstrend ungebrochen fort. Polystyrol zog wegen höherer Vorproduktpreise an. Die technischen Kunststoffe leiden weiter an der schwachen Automobilkonjunktur und dem flauen Exportgeschäft, berichtet KI-Kooperationspartner RTi (Fort Worth, Texas / USA; www.rtiglobal.com).

14.02.2020


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