Kettler

Nach Insolvenz läuft Ausproduktion in den deutschen Werken

„Kettler startet ins Jubiläumsjahr mit viel Hoffnung und Zuversicht auf eine erfolgreiche Zukunft“, hieß es 2019 in einer Mitteilung des Freizeitgeräte-, Sportartikel- und Gartenmöbelherstellers anlässlich des 70-jährigen Firmenjubiläums. Wenige Monate zuvor hatte die Investmentgesellschaft Lafayette (Frankfurt; www.lafayettemittelstandcapital.com) das Unternehmen aus der Insolvenz übernommen. Die Zuversicht währte nur kurz: Es folgte die dritte Insolvenz innerhalb von vier Jahren. 

Nach der Übernahme hatte Kettler in der Zentrale am Sitz in Ense-Parsit sowie in den verbliebenen drei Werken in Werl rund 500 Mitarbeiter beschäftigt. Dazu zählte das Werk Mersch, das als größtes Werk der Gruppe die Kunststoffverarbeitung sowie ein Zentrallager umfasste. Medienberichten zufolge läuft seit der Einstellung des Betriebs im Oktober 2019 die Ausproduktion, die bis Anfang 2020 beendet sein soll.

22.01.2020


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