EU-Kunststoff-Strategie

IK kritisiert Verbot von Einweg-Produkten

Zu schnell, zu unüberlegt und vor allem am Ziel vorbei – so lässt sich die Meinung aus der Kunststoffverarbeitung zur EU-Einwegplastik-Richtlinie zusammenfassen. Es habe zu wenig Zeit und Raum für sachlich fundierte Gespräche und Entscheidungen gegeben, beanstandet die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (Bad Homburg; www.kunststoffverpackungen.de).

Statt den Fokus auf Verbote zu legen, wären Aufklärung und verstärkte Kreislaufführung zielführender gewesen, kritisiert der Verband. „Information, Aufklärung und vor allem der Wissenstransfer in die am meisten betroffenen Länder würden bessere Ergebnisse erzielen, treten aber hinter die scheinbar populären Verbote zurück“, so IK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jürgen Bruder. In Asien, wo 80 Prozent des Meeresmülls ihren Ursprung haben, müssten Infrastrukturen für den nachhaltigen Umgang mit Plastik geschaffen werden.

03.01.2019


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